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Narciss & Taurus | KI Marketing mit Midjourney, ChatGPT und OpenAI

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News || B2B Marketing

KI Marketing mit Midjourney & ChatGPT

Künstliche Intelligenz - übernehmen Maschinen bald das digitale Marketing?

KI ist auf dem Vormarsch und macht längst möglich, was vor Kurzem noch unvorstellbar klang: der Computer weiß, was Menschen wollen. Manchmal sogar, bevor diese das selbst wissen.

Doch was bedeutet das für Werbetreibende? Übernimmt bald die Maschine unsere Jobs oder hilft sie uns bei unserer täglichen Arbeit?

Warum der perfekte Markenname so wichtig ist und wie du ihn für dein Business findest, erfährst du in diesem Artikel.

KI in der Marketing-Strategie:

Hyper Targeting als Verbindung zwischen technischem Fortschritt und menschlichem Verstand

Dass Konsumverhalten vorhersagbar ist, ist seit dem Fall „Target“ wohl jedem klar: eine amerikanische Supermarktkette sendete einem schwangeren Mädchen Prospekte mit Babyprodukten, obwohl sie ihre Schwangerschaft bisher vor jedem verheimlichte. Wie das möglich war? Sie hatte im Supermarkt unbewusst Produkte gekauft, die statistisch auf eine Schwangerschaft hindeuten.

Werbemaßnahmen, die auf Grundlage des Kaufverhaltens erfolgen, sind natürlich nichts Neues.

Doch solche Kampagnen werden in den nächsten Jahren auf das nächste Level gehoben, denn selbstlernende Maschinen können das Konsumverhalten bald nahezu perfekt voraussagen.

Durch sogenanntes Hyper Targeting werden nicht nur individuelle Werbeanzeigen verbreitet. Der Algorithmus wertet auch direkt aus, wie diese ankommen und in welcher Phase der Customer Journey sie die Kund*innen am besten erreichen. Dabei kann sich der selbstlernende Master-Algorithmus selbst mit Daten füttern und sich so immer weiter programmieren und updaten. Very Big Data macht die Welt messbar.

KI in der Umsetzung:

Midjourney und ChatGPT als kreatives Werkzeug oder seelenloser Fluch für Grafiker?

Das Thema „Künstliche Intelligenz“ ist an und für sich ja kein neues. Schon 1968 erreichte die Thematik rund um eine software- oder computergesteuerte Intelligenz pop-kulturelle Relevanz durch HAL 9000 im Film „2001: A Space Odyssey“. Damals noch mehr oder weniger Fantasterei, heute aber realer als je zuvor. Aktuell erlebt das Thema einen deutlichen Interessensboom in der Künstler- und Grafikerbranche für KI’s wie Dall-E 2 oder Midjourney. Dabei stellen sich Artists aus aller Welt die Frage: Creative AI’s – Fluch oder Segen für die kreative Branche?

Aber worum geht es dabei? Midjourney ist eine künstliche Intelligenz, die es jeder Person möglich macht, mit einfachen „Prompts“ – also Befehlen – in einem Discort-Chatraum Variablen aufzuzählen, aus denen die KI mehrere Bildvorschläge kreiert.

(z.B. „young woman with red and transparent dress and golden crown standing at a lake and looking at her reflection on the water surface, blurry mountains in the background, sunrise, fantastic and cinematic atmosphere, field of red flowers between the foreground and background, rim light around the woman, hyper realistic, octane render”)

Der Fantasie sind dabei wirklich KEINE Grenzen gesetzt. Selbst absurdeste Ideen kann die KI umsetzen: ein Darth Vader fliegend auf einem hellblauen Schwein mit Eis in der Hand – kein Problem. Die daraus entstehenden Bilder haben mittlerweile auch eine Qualität erreicht, die es beinahe unmöglich machen, zu benennen, ob das Bild von einem Menschen gemacht wurde oder nicht. Gerade für Konzeptgrafiker ein absoluter Graus, macht diese KI ihren Job ja potenziell überflüssig.

Und auch wir als Werbeagentur mussten im ersten Augenblick schlucken. Klar, warum sollte ein Kunde Geld in Grafiker*innen und Künstler*innen unserer Agentur investieren, wenn er oder sie mit einfachsten Mitteln selbstständig und nahezu kostenfrei Bilder erschaffen kann, die fast jeden Vergleich bestehen.

Wir sagen: ja, sicher kann er oder sie das tun, aber der Job einer Marketingagentur – und im Speziellen unserer – ist ja nicht nur die Umsetzung von Bildern, sondern eher mehr noch, die Kreation einer ganzheitlich durchdachten Story und in sich stimmigen Bildwelt. „Darth Vader auf dem hellblauen Schwein mit Eistüte“ ist eben trotzdem kein besonders gutes Key Visual für ein Softwareunternehmen.

Trotzdem, wer jetzt nicht mit der Zukunft geht, sondern auf Altbewährtes setzt, wird sicherlich demnächst abgehängt werden. Midjourney ist somit der Tod für den „Grafiker von heute“, aber sicherlich nicht für den „Grafiker von morgen“.

Wem gehört's?

Das Zusammenspiel von Urheberrecht und Künstlicher Intelligenz: Eine Herausforderung für die Kreativbranche

Die Rechte an von KI geschaffenen Inhalten sind noch nicht eindeutig geklärt, was rechtliche Unsicherheiten birgt. Wir stehen vor der Herausforderung, KI-basierte Tools für Inhalte zu nutzen und gleichzeitig Urheberrechte zu wahren. Klare interne Richtlinien, verantwortungsbewusste KI-Nutzung und rechtliche Beratung sind entscheidend, um den Umgang mit KI und Urheberrecht zu verbessern. Dieser Balanceakt ermöglicht es, die Vorteile von KI zu nutzen, ohne die ethischen und rechtlichen Aspekte zu vernachlässigen. Die Schaffung klarer Gesetze und Richtlinien ist essenziell, um den Schutz von KI-generierten Inhalten sicherzustellen und gleichzeitig die Rechte der Entwickler zu respektieren. Die Zukunft erfordert eine ausgewogene Herangehensweise, um die Potenziale der KI zu erkunden, während kreative Rechte geschützt bleiben.

Doch bedeutet das gleichzeitig, dass Marketing-Jobs bald der Vergangenheit angehören?

Natürlich nicht, denn Maschinen kommen momentan vor allem bei der Verarbeitung und Analyse von Unmengen an komplexen Daten zum Einsatz – eben da, wo das menschliche Gehirn an seine Grenzen stößt. KI kann das Konsumverhalten zuverlässig vorhersagen sowie Kampagnen automatisch steuern und auswerten.

Das reicht jedoch nicht aus, um Jobs zu ersetzen, denn Technik und Verstand gehen Hand in Hand. Es braucht noch immer Datenanalytiker*innen, welche die Künstliche Intelligenz überwachen. Kreative Köpfe, die Kampagnen umsetzen. Und Strateg*innen, die Interpretationen vornehmen.

So kann KI uns zwar längst Routineaufgaben, wie die Analyse von Daten abnehmen. Doch sie braucht unser Wissen, unsere Erfahrungen und unsere Kontrolle, um zu funktionieren.

Kreativität, Intuition und Gespür – all das kann uns die Maschine (noch) nicht abnehmen. Und so liegt die Zukunft des Marketings in unseren Händen.

Und trotzdem wird KI unsere Branche mächtig auf den Kopf stellen. Spätestens dann, wenn wir ins Nichts rufen: „Siri, erstelle doch bitte eine Social Media Kampagne für 30-35-jährige Veganerinnen, die sich für Sport und gesunde Ernährung interessieren. Schaffst du das in 10 Minuten?“.

Wir zumindest befassen uns gerade sehr intensiv mit dem Thema. Scribbles und Konzepte selbst zu zeichnen, erscheint aktuell immer weniger ökonomisch oder effizient, weswegen unsere Grafiker schon jetzt Zeit und Interesse aufbieten, sich mit dem Potenzial auseinander zu setzen und das Werkzeug zu testen, was ihnen da an die Hand gegeben wurde.

Was ist Ihre Meinung zu Künstlicher Intelligenz? Ist sie Traum oder Albtraum für unsere Welt? Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!

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